Nach 6 Jahren ist es endlich soweit: die ETH Zürich startet dieses Semester mit ihrem neuen Videoportal, powered by Tobira. Dadurch können Nutzende nun einfach auf alle Vorlesungsaufzeichnungen zugreifen, den gesamten Videokatalog durchsuchen und ihre Videos verwalten sowie darstellen.
Vor all diesen Jahren wurde begonnen, ernsthaft über ein neues Opencast-Videoportal nachzudenken, um das alternde Videoportal der ETHZ zu ersetzen. Im Sommer 2020 hat der elan mit der Umsetzung begonnen und 2 Jahre später wurde auch schon Version v1.0 veröffentlich, mit der die Universität Bern auch direkt ihr Videoportal startete. Fast drei weitere Jahre sollten vergehen, bis Tobira endlich für den Einsatz an der ETHZ bereit war. In der Zeit haben wir 30 weitere Versionen veröffentlicht, zahlreiche Features hinzugefügt, einmal alles neu designed, unzählige Bugs gefixt, und Tobira bei mehreren Universitäten im Einsatz gesehen. Nach nun insgesamt >4000 commits, >100 Meetings and >50.000 Zeilen Code in der neusten Version v3.8 haben wir es endlich geschafft.
Auch unser DevOps Team war mit diesem Projekt stark beschäftigt und essentiell für dessen Erfolg. Neben der permanenten Systempflege wurden massenhaft Daten migriert, Integrationen für das Authentifizierungssystem der ETH entwickelt, diverse Testsysteme aufgesetzt und vieles mehr.
Der elan möchte der ETH Zürich und insb. Olaf Schulte an dieser Stelle ganz besonders danken: nicht nur für das uns entgegengebrachte Vertrauen und die extrem angenehme und wertschätzende Zusammenarbeit (mit vielen lustigen Meetings!), sondern auch für die Investitionen in diese Open Source Community. Größtenteils von der ETHZ finanziert kann Tobira trotzdem kostenlos von allen benutzt und angepasst werden: ein großer Mehrwert für den Bildungssektor und darüber hinaus.
Natürlich endet hiermit weder die Zusammenarbeit mit der ETH Zürich, noch die Weiterentwicklung von Tobira. Wir sind gespannt, was die Zukunft für uns bereithält!
