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Wer steckt eigentlich hinter Stud.IP? Stimmen aus dem Netzwerk

Stud.IP ist mehr als nur ein Produkt – es ist ein lebendiges Netzwerk aus Menschen, die gemeinsam dafür sorgen, dass Hochschulen eine verlässliche, offene und unabhängige Plattform für Lehre und Lernen nutzen können. Hinter der bekannten Lernplattform stehen Hochschulen, Dienstleister, Einzelpersonen und Gremien, die alle auf unterschiedliche Weise ihren Beitrag zu Stud.IP leisten.

Jeder Beitrag zählt. Und was vielleicht nur eine Kleinigkeit ist, kann einen großen Einfluss auf die Nutzung durch tausende Studierende haben. Jakob Diel von der Hochschule Wismar beschreibt das Gefühl, Teil dieser Community zu sein:

"In der Stud.IP Community hat man das Gefühl, dass jede und jeder mit den verschiedensten Fähigkeiten willkommen ist. Jeder Beitrag ist willkommen, auch wenn er darin besteht, die Hauptentwickler auf Fehler hinzuweisen, was ja für sie Arbeit bedeutet."

Er kümmert sich um den reibungslosen Betrieb von Stud.IP an seinem Standort, engagiert sich in dem Gremium für UI und UX, pflegt Plugins und unterstützt die Arbeiten an der Übersetzung des Systems.

Bei so einem großen Produkt wie Stud.IP gibt es jede Menge zu tun, und die Beiträge kommen aus den unterschiedlichsten Richtungen. Hochschulstandorte testen neue Funktionen, melden Fehler oder tragen zu kleinen und großen Verbesserungen bei. Dienstleister setzen größere Projekte um, während Einzelpersonen Ideen, kleine Bugfixes, Übersetzungen oder Dokumentation beitragen. Die Core Group und deren Gremien koordinieren Qualität, Prioritäten und zukünftige Entwicklungen, damit das System konsistent bleibt und sich weiterentwickelt.

Die Art der Beiträge ist dabei so vielfältig wie die Mitwirkenden selbst. Kleine Änderungen wie Übersetzungen, Dokumentation oder TICs (Tiny Improvement Commit) können schon einen großen Unterschied machen. Jan-Hendrik Willms beschreibt seinen Ansatz so:

"Am meisten Spaß macht mir im Allgemeinen eigentlich immer das Aufräumen zu einem Major Release. Alte Zöpfe endlich abschneiden, damit man die Altlasten los wird."

Der Anwendungsentwickler arbeitet für die University of Oldenburg und ist Teil der Core Group. Bestehendes zu optimieren und dann die Rückmeldung zu erhalten, dass alles viel schneller läuft als vorher, ist seine Motivation.

Andere Entwickelnde begeistern sich für die Kreativität, die man aufbringen muss, um neue Funktionen zu ermöglichen. So erinnert sich Viktoria Wiebe, Softwareentwicklerin an der Universität Osnabrück, an eine kniffelige Aufgabe in der Courseware:

"Da ging es um die Canvas und einfache geometrische Formen (Rechtecke und Kreise), die man über die Canvas bewegen konnte. Bei dieser Bewegung haben die Formen immer sehr 'gezittert', es war also überhaupt keine flüssige Bewegung, wie man erwarten würde. Das Problem musste ich also irgendwie anders lösen und darauf bin ich schon ein klein wenig stolz."

Und sie kann zurecht stolz sein, eine kreative Lösung gefunden zu haben, denn so haben viele Nutzende ein deutlich besseres Erlebnis bei der Verwendung von Stud.IP.

Damit all diese unterschiedlichen Beiträge zusammenkommen, sorgt ein strukturierter und gut getakteter Entwicklungsprozess für eine stabile und einheitliche Software. Videokonferenzen, Foren, Chats und Diskussionen im GitLab ermöglichen einen konstruktiven Austausch und manchmal auch notwendige Auseinandersetzungen – immer mit Blick auf das Produkt und die Nutzenden. David Siegfried erklärt den Anreiz, den diese Struktur für ihn hat:

"Für mich liegt der Reiz darin, Teil einer großartigen Community zu sein und mit meiner Arbeit einen echten Mehrwert für die Hochschulgemeinschaft zu schaffen."

Er nimmt in der Community gleich zwei wichtige Rollen ein: Einerseits als Verantwortlicher für den Betrieb von Stud.IP an der University of Vechta, andererseits als Core-Group-Mitglied. Mit dieser mehrfachen Verantwortung ist er nicht allein in der Community, viele bringen sich in unterschiedlichen Rollen ein. Ob als Entwickelnde, Core-Group-Mitglied, Auftraggeber, Lehrende oder einfach als Personen, für die wir das alles mit Leidenschaft tun: Studierende.

Ein Wunsch vereint die unterschiedlichen Akteure mit ihren unterschiedlichen Ansätzen, Fähigkeiten und Ideen: Stud.IP soll sich dank des Engagements und der Leidenschaft der Community weiterentwickeln und am Markt bestehen bleiben. Dafür wünschen sie sich, dass „neue Gesichter mit neuen Ideen, Ansätzen und Kompetenzen, die den eingeschworenen Kreis erweitern und bereichern“ and „mehr junge Entwicklerinnen und Entwickler dazukommen“.

Also liebe Leserin, lieber Leser – Stud.IP wants you!

Porträt Ron
Autor: Ron Lucke